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Info zu den Rosenblütenblätter

Rosenblätter
Kleine Geschichte der Rose

"Die Rose spricht alle Sprachen der Welt"
(Zitat von Ralph Waldo Emerson, US-amerikanischer Philosoph und Schriftsteller)
Beim Wort Rose denkt man sofort an Romantik und Zuneigung. In vielen Kulturen ist die rote Rose ein Symbol für die Liebe und können auf bezaubernde Art und Weise „Ich liebe dich” sagen oder auch „Unsere Freundschaft ist mir Gold wert“. Hier die Geschichte der Königin der Blumen über die Jahrhunderte:
Die Rose bewegt und inspiriert die Menschheit schon seit der Antike und wurde in Liedern und Gedichten besungen. Durch antike Handelswege kam die Rose ins römische Reich und wurde dort zu einem begehrten Luxusgut. Sie dekorierte Festmahle oder wurde dem Bad als duftende Beilage beigegeben. Sie ist nicht nur eine der ältesten, sondern auch eine der beliebtesten Kulturpflanzen. Als "Königin der Blumen" bezeichnete sie die griechische Dichterin Sappho (ca. 600 vor Christus). Seitdem steht sie symbolisch für Schönheit und Liebe. Die Rosenblüte gilt auch als Symbol für die Verschwiegenheit. So wurde im alten Rom eine Rose in den Raum gehängt, wenn Besprechungen privat bleiben sollten. Auch in späteren Zeiten galt das unter der Rose gesagte als geheim.
Selbstverständlich vereinnahmte auch das Christentum die Rose für sich. Symbolisch für die Reinheit der Jungfrau Maria stand die weisse Rose. Die Rose eroberte auch schnell den weltlichen Bereich. So wurde die Rose ein beliebtes abgebildetes Emblem auf Bannern, Wappen und Münzen. Als ein häufiges Bauhüttensymbol findet sie sich an vielen Bauwerken aus dem Mittelalter, so wie an der Alhambra in Granada.
Durch Kreuzungen und Züchtungen immer weiter veredelt, zählt man heute über 200 Arten und bis zu 30'000 verschiedene Rosensorten. Mit ihren duftenden Blüten ist die Rose eine Blume, die von zahlreichen Geschichten, Mythen und Sagen umrankt ist. Eine der grössten Rosen-Liebhaberin in der Geschichte dürfte die Kaiserin Josephine, die Gemahlin Napoleons I., gewesen sein. In ihren Gärten rund um das Schloss Malmaison liess sie alle damals bekannte Rosenarten anbauen. Zum Zeitpunkt ihres Todes wuchsen dort 250 verschiedene Sorten. Seit den Tagen Kaiserin Josephines hat die internationale Rosenzucht jedoch einen grossen Quantensprung gemacht. David C. H. Austin (1926-2018) war ein  britischer Rosenzüchter und züchtete ab den 1960er Jahren erfolgreich englische Rosen. Er führte über 240 neue Sorten in den Markt.
Von Plinius ist überliefert, dass die Römer ihre Nahrungsmittel wie auch ihre Körper mit Rosenöl bedufteten. Im 6. Jahrhundert verfasste der griechische Arzt und Medizinschriftsteller Palladios ein Rezept zur Zubereitung von Rosenöl. Die Erkenntnisse über die Destillation von Rosenöl kamen aus Persien. Die Kenntnisse der Destillation von Rosenöl erreichten Europa um ca. 1000 n. Chr. In mittelalterlichen Texten finden sich Anweisungen zur Herstellung des Rosenöls als Absud von Rosenblüten in Olivenöl. Im Mittelalter wurde die Rose zunächst nur in Klostergärten als Heilpflanze gezogen. Dabei handelte es sich um die Apothekerrose Rosa gallica „officinalis“. Auch Hildegard von Bingen kannte sie als Heilpflanze (1098-1179). Im 17. Jahrhundert dehnte sich die Rosenkultivierung von Persien nach Indien, Nordafrika und in die Türkei aus. Im Jahr 1710 begann der Rosenanbau in Europa. So gehört in Grasse (Frankreich) die Rose Centifolia zu den meist angebauten Parfumblumen. Kleiner, aber duftintensiver als die herkömmlichen Rosen hat sie viele Parfumkreateure inspiriert. Auch “Hundertblätterrose“ genannt ist sie das Wahrzeichen des heimischen Anbaugebiets und gehört zu der botanischen Familie der Rosacées. Ihr Duft ist sehr intensiv, lieblich mit einer leichten Honignote. Die Centifolia hat Grasse weltberühmt gemacht und ist wegen ihrer zahlreichen Eigenschaften auch in der Herstellung von Kosmetika sehr beliebt.
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